Bad Oldesloe begrüßt mit der ersten Zuhörstube einen Ort der Begegnung
Die kleine Stadt Bad Oldesloe, bekannt für ihre ruhige Atmosphäre und malerische Umgebung, wird bald einen besonderen Ort der Begegnung eröffnen. Am Samstag, den 7. März, wird die erste "Zuhörstube" in der Besttorstraße 1 eingeweiht, die nicht nur gegen Einsamkeit kämpft, sondern auch den sozialen Austausch fördert. Dieses ehrenamtliche Mehrgenerationenprojekt, unterstützt vom ASB-Regionalverband Stormarn-Segeberg, ist als niederschwelliger Treffpunkt gedacht, an dem Menschen einfach nur zuhören oder sich austauschen können.
Ein neues Kapitel im Lebensraum von Bad Oldesloe
Die Initiative zur Eröffnung der Zuhörstube wurde von der engagierten Haide Gründel ins Leben gerufen. Mit ihrem Wunsch, einen Raum für Menschen zu schaffen, die oft mit Einsamkeit kämpfen, hat sie nicht nur eine Lösung für eine bestehende Herausforderung gefunden, sondern auch einen Ort, an dem Menschlichkeit und der Austausch von Geschichten und Erfahrungen im Vordergrund stehen. «Ich finde die Idee ganz zauberhaft», teilte Nadine Wiederhold, die Geschäftsführerin des ASB-Regionalverbands Stormarn-Segeberg, ihre Begeisterung mit.
Schutz der Anonymität und Niedrigschwelligkeit
Besonders wichtig für die Initiatoren ist die anonymisierte Herangehensweise der Zuhörstube. Eröffnet wird die Stube in einem ehemaligen Imbiss, der derzeit renoviert wird, und es wird dafür gesorgt, dass der Zugang niedrigschwellig ist. «Wenn ich in die Zuhörstube gehe, möchte ich vielleicht nicht in der nächsten Woche von einer Nachbarin darauf angesprochen werden», sagte Wiederhold. Dieser sensible Umgang mit den Bedürfnissen der Menschen wird die Zuhörstube zu einem geschätzten Teil der Gemeinschaft machen.
Kultur der Begegnung und Respekt
Die Idee der Zuhörstube ist nicht nur lokal von Bedeutung, sondern könnte auch regional Schule machen. Der ASB erwägt die Möglichkeit, ein ähnliches Projekt in Segeberg zu starten. «Vielleicht können wir in Segeberg ja eine Zuhörstube 2.0 machen», sagt Wiederhold, und zeigt damit die Übertragbarkeit des Konzepts. Dies könnte dazu beitragen, dass mehr Städten beginnen, Orte der Begegnung für ihre Bürger zu schaffen, um gesellschaftliche Isolation zu bekämpfen.
Aktivitäten und zukünftige Pläne
Gründel hat auch bereits Pläne für weitere Initiativen, wie das Einrichten von „Klöntischen“ und „Klönecken“, die unterschiedlichen Altersgruppen die Möglichkeit geben, sich auszutauschen. Der ASB plant zudem, das Konzept der Zuhörbänke, die seit Mai 2025 in der Stadt platziert worden sind, weiterhin zu fördern. Dieses umfassende Engagement für soziale Interaktion wird Bad Oldesloe noch gemütlicher und lebenswerter machen.
Einladung zur Eröffnung
Alle Bürger sind zur Eröffnungsfeier am 7. März eingeladen. Die Organisatoren sehen diesen Tag nicht nur als einen Anlass zur eigenen Feier, sondern auch als Gelegenheit, die Stadtgemeinschaft zu ermutigen: „Wir sind da und wenn ihr Lust habt, dann kommt ihr vorbei“. Der künftige Erfolg dieser Einheit hängt von der Beteiligung der Gemeinschaft ab, und die Stadt Bad Oldesloe wird durch diesen Schritt sicherlich einen positiven Wandel erfahren.
In einer Welt, in der die Einsamkeit oft ein stilles Leiden ist, stellt die Zuhörstube von Bad Oldesloe einen Hoffnungsschimmer dar. Ein Ort, wo Menschen von Angesicht zu Angesicht miteinander sprechen können, Geschichten teilen und neue Freundschaften knüpfen. Lassen Sie uns die Initiative unterstützen und dafür sorgen, dass dieser Ort der Begegnung gedeiht und wächst.
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