Die unermüdlicher Einsatz der DLRG-Rettungshunde in Stormarn
In den kalten Wintermonaten, wenn viele Menschen im Warmen bleiben, können sich die ehrenamtlichen Retter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) nicht auf die festliche Ruhe einstellen. Stattdessen machen sie sich prompt auf den Weg, wenn Notfälle eintreten prüfen ihre Ausrüstung, um sicherzustellen, dass sie einsatzbereit sind. Besonders in der Region Stormarn leisten die Rettungshunde in den Händen ihrer engagierten Führer einen wichtigen Beitrag zur Suche nach vermissten Menschen.
Hinter den Kulissen: Training der Rettungshunde
Die zweijährige Ausbildung von Hunden, wie dem Labrador Bailey, ist sowohl körperlich als auch mental herausfordernd. Mit einem hervorragenden Geruchssinn ausgestattet, verbringen diese Hunde viele Stunden beim Training und lernen, wie sie vermisste Personen aufspüren können. „Es ist faszinierend zu sehen, wie man als Team zusammenwächst,“ sagt Cornelia Krenz, die seit Jahren mit ihren Hunden im Einsatz ist. Zusammen mit ihrem neuen Labrador, Kalu, ist sie entschlossen, den Dienst fortzuführen, den bereits ihr erster Hund gemessen hat.
Ehrenamtlicher Dienst: Mehr als nur ein Job
Jeden Tag leisten diese Freiwilligen, oft in den kalten Nachtstunden, einen unermüdlichen Dienst. Alle 10 Tage wird Cornelia gerufen, oft mitten in der Nacht, immer begleitet von ihrem treuen Labrador, der sie sanft weckt, wenn das Telefon klingelt. Diese spontane Natur des Dienstes erfordert nicht nur Engagement, sondern auch ein starkes Support-System von Familien und Freunden. „Ich bin dankbar für die Unterstützung meiner Familie,“ bemerkt Conny. „Sie verstehen, dass dies Teil meines Lebens ist.“
Emotionale Herausforderungen und unerwartete Glücksmomente
Ein Tiger durch die dunkle Nacht auf der Suche nach einem vermissten Kind oder einem älteren Menschen bringt nicht nur physische Anstrengung mit sich, sondern auch emotionale Herausforderungen. Die Vorstellung, dass dieser Einsatz auch mit dem Schmerz des Verlusts enden könnte, ist eine Realität, mit der sich die Freiwilligen auseinandersetzen müssen. „Mit den Eltern in ihrem verzweifelten Zuhause zu sprechen, gehört zu den schwierigsten Momenten“, erklärt Conny. Mehr als 1000 Menschenleben werden jährlich gerettet, aber emotionaler Lärm begleitet die Rettungsdienste ständig.
Wie unsere Gesellschaft von diesen Einsätzen profitiert
Die DLRG-Rettungshundeteams leisten einen unschätzbaren Dienst, der über das unmittelbare Auffinden vermisster Personen hinausgeht. Indem sie bedürftige Menschen unterstützen, schaffen sie auch ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens in der Gemeinschaft. „Die emotionale Unterstützung, die wir den Familien bieten, ist genauso wichtig wie das physische Finden ihrer Liebsten“, merkt Conny an.
Unterstützungsbedarf: Eine Frage der Gemeinschaft
Damit diese wertvollen Einsätze weiterhin möglich sind, sind die DLRG-Rettungshundeteams auf Spenden angewiesen. Jeder Euro, der gespendet wird, geht direkt in die Ausbildung, Ausrüstung und Unterstützung der Retter und ihrer vierbeinigen Partner. „Es gibt viele Möglichkeiten, uns zu unterstützen, sei es durch finanzielle Spenden oder auch durch freiwillige Mitarbeit,“ ermutigt sie die Leser und unterstreicht die Wichtigkeit der Gemeinschaft.
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