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November 09.2025
3 Minutes Read

Jedes vierte Kind in Nordfriesland hat schlechte Zähne: Ursachen und Lösungen

Friendly bald dentist in a modern office, smiling warmly.

Schockierende Zahngesundheit der Kinder in Nordfriesland

In Nordfriesland wird ein besorgniserregendes Bild der Zahngesundheit bei jungen Kindern deutlich. Laut einer aktuellen Studie der AOK hat jedes vierte Kind in der ersten Klasse Zahnfüllungen. Über fünf Zähne sind im Durchschnitt betroffen. Zahnarzt Dr. Momme Kaiser aus Husum macht diese problematische Situation in seiner Praxis hautnah mit und sieht die Tatsache, dass viele Kinder bereits in frühen Jahren an Karies leiden, als ernstzunehmendes Warnsignal.

Ursachen für schlechte Zahngesundheit

Die Hauptursachen für die hohe Zahl an Kariesfällen unter Kindern sind eine zuckerhaltige Ernährung und mangelnde Zahnhygiene. "Ein häufiges Aussetzen der Zähne mit Zucker begünstigt Karies", sagt Dr. Kaiser. Besonders bedenklich sind gesüßte Tees und Softdrinks, die viele Eltern fälschlicherweise für unproblematisch halten. Hier ist Aufklärung entscheidend – viele wissen nicht, dass auch Getränke für die Zahngesundheit schädlich sein können.

Frühzeitige Zahnarztbesuche sind unerlässlich

Experten raten, bereits beim ersten Zahn des Kindes mit dem Zähneputzen zu beginnen. "Das sollten die Eltern übernehmen, da die Kinder noch zu jung sind, um selbstständig zu putzen", erklärt Dr. Kaiser. Erst später können Kinder spielerisch an das Zähneputzen herangeführt werden. Diese präventive Maßnahme kann entscheidend für die Gesundheit der Zähne sein und muss ernst genommen werden, um bleibende Schäden zu vermeiden.

Sensible Zahnpflege: Tipps für Eltern

Eine altersgerechte Zahnpasta, möglichst fluoridhaltig, sollte verwendet werden. Die Eltern müssen sicherstellen, dass sie nach dem selbstständigen Zähneputzen nachputzen, um eine gründliche Reinigung zu garantieren. Durch solche einfachen Maßnahmen kann das Risiko von Karies und anderen Zahnerkrankungen erheblich gesenkt werden.

Rolle von Kitas und Schulen

Eine weitere Herausforderung liegt in der Verantwortung von Kitas und Schulen. Das Gesundheitsamt hebt hervor, dass Bildungseinrichtungen bei der Zahnpflege eine Schlüsselrolle spielen. Zähneputzen sollte auch in Kitas zur Routine werden, um den Kindern von klein auf die Bedeutung von Zahnhygiene zu vermitteln.

Der Einfluss von Eltern und der Gemeinschaft

Die Verantwortung für die Zahngesundheit liegt nicht nur bei den Kindern selbst, sondern auch bei den Eltern und der gesamten Gemeinschaft. Eltern sind gefragt, sich aktiv um die Zahnpflege ihrer Kinder zu kümmern und klare Regeln für die Ernährung im Alltag zu etablieren. Durch gemeinschaftliche Aktionen, wie Informationsveranstaltungen in Schulen, kann das Bewusstsein für die Zahnhygiene gesteigert werden.

Ausblick: Was kann getan werden?

Um den Trend der schlechten Zahngesundheit bei Kindern in Nordfriesland zu stoppen, braucht es einen gemeinschaftlichen Ansatz. Ein effektiver Wissenstransfer über die Bedeutung von Zahnhygiene und gesunder Ernährung ist unerlässlich. Durch Workshops, Informationsveranstaltungen und einen offenen Austausch zwischen Eltern, Lehrern und Gesundheitsfachleuten können Kinder besser über ihre Zahngesundheit aufgeklärt werden.

Eltern wird geraten, nicht nur auf die Zahnpflege zu achten, sondern auch regelmäßig Zahnarztbesuche einzuplanen. Dies sollte bereits ab dem ersten Lebensjahr zur Routine werden. Mit einem klaren, offenen Dialog über Zahngesundheit und Ernährung kann die Zukunft der Zahngesundheit der Kinder in Nordfriesland erheblich verbessert werden.

Handeln Sie jetzt: Ihre Mitwirkung ist entscheidend!

Um die Zahngesundheit Ihrer Kinder zu fördern, nehmen Sie aktiv an der Aufklärung über gesunde Ernährung und Mundpflege teil. Besuchen Sie lokale Informationsveranstaltungen oder sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt über das richtige Zähneputzen und Lebensmittel, die zahnfreundlich sind. Gemeinsam können wir für eine bessere zahnmedizinische Zukunft unserer Kinder sorgen!

Wohlbefinden

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