Ein Hauch von "Tatort": Filmemacher in Nordfriesland auf Abschlussfahrt
In der ruhigen, malerischen Kulisse von Nordfriesland drehen zwei Studenten der IU International Hochschule Lübeck ihren Abschlussfilm. Unter der Regie von Mortimer Steffen und mit Simon Jordan hinter der Kamera, entsteht hier ein fesselnder Krimi mit dem Titel „Der letzte Tag“. Die Überlegungen der beiden, die sich für den Mildterhof in Seeth entschieden haben, zeigen, wie wichtig der richtige Ort für die Atmosphäre einer Geschichte ist.
Eintauchen in die Dorfgothik
Das Drehbuch, welches von Steffen selbst stammt, erzählt die spannende Geschichte von zwei Polizisten, die in einen Konflikt mit einer Sekte geraten. Steffen spricht davon, dass er schon lange die Idee für diesen Film hatte. "Ziel war es, eine düstere Atmosphäre in einem kleinen, norddeutschen Dorf zu schaffen,“ erzählt er. Den Mildterhof als Drehort zu wählen, war eine nostalgische Entscheidung für Jordan, der in der Nähe aufgewachsen ist. "Der Hof hat diese mystische Ausstrahlung, die perfekt zu unserer Handlung passt," erklärt er.
Kreatives Arbeiten ohne Budget: Leidenschaft als Antrieb
Die Filmcrew arbeitet im Rahmen einer sogenannten "No Budget"-Produktion, was bedeutet, dass sie ohne finanzielle Unterstützung von ihrer Hochschule auskommen müssen. Alle, die am Film beteiligt sind, tun dies aus purer Leidenschaft. Das Team schläft zum Beispiel in einem Veranstaltungsraum des Mildterhofs, um die Kosten zu senken. Diese Art des kreativen Schaffens sollte jedem bewusst sein, der darüber nachdenkt, in die Filmproduktion einzusteigen - Leidenschaft und Hingabe sind unabdingbar.
Ein Blick hinter die Kulissen: Die Menschen des Mildterhofs
Die Begeisterung der Eigentümer des Mildterhofs, Conny und Reinhard Liegmann, für das Filmprojekt fiel sofort auf. Sie erinnern sich vielleicht gut an die Anfänge der aufstrebenden Filmemacher. „Wir freuen uns, hier dabei zu sein und solch einer talentierten Crew zu helfen, ihr erstes großes Werk zu realisieren“, sagt Reinhard. Dies verdeutlicht, wie stark die lokale Community hinter kreativen Initiativen stehen kann.
Ein filmisches Erlebnis für die ganze Familie
Das Projekt spricht nicht nur die kreativen Aspiranten an, sondern stellt auch für junge Familien und die lokale Gemeinschaft eine interessante Neuigkeit dar. Die Dreharbeiten bringen Leben in die Region und zeigen, wie wichtig kreative und kulturelle Initiativen sind, um einen Ort lebendig zu halten. Die Kombination aus Kunst und ländlicher Idylle könnte zudem Touristen anziehen, die die Naturlandschaft Nordfrieslands erkunden möchten.
Zukunftsausblick: Was bedeutet dieser Film für die Region?
Die Fertigstellung von „Der letzte Tag“ wird sicher ein Wendepunkt für die Karriere der jungen Filmemacher sein. Steffen und Jordan haben große Pläne, ihre Arbeit nicht nur lokal, sondern auch international vorzustellen. Dies könnte ihnen helfen, wichtige Kontakte zu knüpfen und möglicherweise einen Durchbruch in der Filmindustrie zu schaffen. Für die Region ist es eine Chance, als Produktionsstandort für weitere Projekte wahrgenommen zu werden.
Schlussfolgerung: Unterstützung für lokale Kunst
Das Engagement dieser jungen Filmemacher ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, lokale Kunstszenen zu unterstützen. Indem wir solche Projekte fördern, tragen wir zur kulturellen Entwicklung unserer Gemeinschaft bei und schaffen gleichzeitig Möglichkeiten für die nächste Generation von Künstlern. Vielleicht motiviert diese Geschichte auch andere, ähnliche Initiativen ins Leben zu rufen.
Wenn Sie mehr über die aktuellen Entwicklungen im localen Kunstgeschehen und die Potenziale der Region erfahren möchten, bleiben Sie informiert und engagieren Sie sich aktiv, um kreative Projekte zu unterstützen - es lohnt sich!
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