Ein Hauch von Sylt im Kreis Pinneberg
Wenn man an die Nordsee denkt, kommen den meisten sofort die Bilder von der beliebten Insel Sylt in den Kopf. Die rauen Wellen, der feine Sandstrand und die charakteristischen Reetdachhäuser prägen die Landschaft. Doch jetzt zieht das ZDF mit seiner Krimiserie „Nord Nord Mord“ den Kreis Pinneberg in die Welt von Sylt und verwandelt ein charmantes Reetdachhaus in Holm in eine luxuriöse Villa auf der Insel. Die Dreharbeiten finden am 9. und 10. April statt und bringen damit das „Sylt-Feeling“ direkt nach Holm.
Kreative Kulissenwahl: Warum Holm für die Dreharbeiten?
Das Drehteam von „Nord Nord Mord“ entschied sich aus verschiedenen Gründen dafür, im Kreis Pinneberg zu filmen. Der Locationscout Tobias von Schönermark erklärt: „Es muss nach Sylt aussehen.“ Holm, bekannt für seine malerischen Einfamilienhäuser und Reetdach-Klassiker, bietet diese nordische Kulisse ohne die hohen Übernachtungskosten auf der Insel selbst. Claudia Maxelon, Pressesprecherin des Projekts, hebt hervor, dass diese Entscheidung vor allem aus produktionstechnischen Gründen getroffen wurde. Immerhin kommt das Team aus Hamburg und kann so erhebliche Kosten sparen.
Ein Blick hinter die Kulissen von „Nord Nord Mord“
„Nord Nord Mord“ ist nicht nur bei den Zuschauern beliebt, sondern überzeugt auch hinter der Kamera durch präzise Planung und Teamgeist. Wie in einem Artikel über die Dreharbeiten auf Sylt erwähnt wird, ist die logistische Herausforderung enorm: Das Wetter, die Gezeiten und die Lichtverhältnisse erfordern nie endende Anstrengungen von allen Beteiligten. „Sylt ist unsere vierte Hauptdarstellerin“, so Oliver Wnuk (Hinnerk Feldmann), was die Verbundenheit des Teams zur Landschaft wohl unterstreicht. Die Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden ist eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der Dreharbeiten, ist doch jeder Drehort von Bedeutung für die authentische Darstellung der Krimihandlung.
Die Spannung in der neuen Folge von „Nord Nord Mord“
In der neuen Episode mit dem Titel „Sievers und die rote Karte“ wird es spannend: Ein Torwart bricht während eines Elfmeters tot zusammen und die Ermittler – Hauptkommissar Carl Sievers (Peter Heinrich Brix), Ina Behrendsen (Julia Brendler) und Hinnerk Feldmann – müssen herausfinden, ob es sich um Mord handelt. Die Geschichte entfaltet sich direkt vor dem Reetdachhaus in Holm, das die Villa des Unternehmers Thor Knudsen (Max von Thun) darstellt, was einen besonderen Bezug zum Drehort schafft.
Tourismus und lokale Identität
Die Filmarbeiten bringen nicht nur die Story voran, sondern auch eine erfrischende Aufmerksamkeit für die Region. Familien und Touristen, die die Naturlandschaft und das Leben in Stormarn schätzen, sollten sich dieses Event nicht entgehen lassen. Es ist eine hervorragende Möglichkeit, die Verbindung zwischen der Filmindustrie und dem lokalen Tourismus zu stärken und die Schönheit der Umgebung ins rechte Licht zu rücken.
Fazit: Ein Besuch lohnt sich!
Die Dreharbeiten zu „Nord Nord Mord“ in Holm sind ein aufregendes Ereignis, das lokale Bewohner und Touristen gleichermaßen anzieht. Die Zusammenarbeit zwischen der ZDF-Produktion und der Gemeinde zeigt, wie kreative Projekte dazu beitragen können, Kultur und Identität einer Region zu fördern. Wer in der Nähe ist, sollte unbedingt vorbeischauen und das nordische Flair hautnah erleben!
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