Drei Dörfer, eine Gemeinde: Steinburg im Wandel
Im Jahr 1978 entstanden aus den Dörfern Mollhagen, Sprenge und Eichede die Gemeinde Steinburg im idyllischen Kreis Stormarn. Doch was die Namensgebung anbelangt, sorgt der Begriff Steinburg für Verwirrung. Bürgermeister Wolfgang Meyer erzählt schmunzelnd, wie die Einheimischen sich darauf einigten, den Namen von einem gemeinsamen Waldstück abzuleiten, um niemanden aus seiner Dorfgemeinschaft zu benachteiligen. Mittlerweile haben sich über 2800 Einwohner an die neue Bezeichnung gewöhnt, fühlen sich jedoch weiterhin stark mit ihren Heimatdörfern verbunden.
Ein ländlicher Zentralort mit gemeinsamen Werten
Steinburg nimmt auch als „ländlicher Zentralort“ im Amt Bad Oldesloe-Land eine bedeutende Rolle ein, indem es zentrale Aufgaben wie die Grundschule, Kita und medizinische Versorgung für die umliegenden Gemeinden übernimmt. Das starke ehrenamtliche Engagement, sei es durch Vereine oder die drei Feuerwehren, fördert das Gemeinschaftsgefühl. Erst seit 2023 sorgen First Responder für eine schnellere Notfallhilfe vor Ort, was zeigt, wie wichtig den Bürgern die Sicherheit ihrer Gemeinde ist.
Die Herausforderung der Namensverwirrung
Obwohl die Aussicht auf die Bedeutung des Namens humorvoll behandelt wird, gibt es tatsächlich praktische Probleme. Immer wieder landet wichtige Post fälschlicherweise beim westlich von Hamburg gelegenen Kreis Steinburg. Doch Bürgermeister Meyer lehnt diese Herausforderungen ab und betont, dass solche Missgeschicke schnell gelöst werden, was der Gemeinschaft nichts anhaben kann. Wichtig ist das Gefühl, ein Teil von etwas Größerem zu sein, und die Dorfbewohner pflegen ihren Zusammenhalt tatkräftig.
Zukunftsorientierte Ansätze und Herausforderungen
Mit einer klaren Vision für die Zukunft beschäftigt sich die Gemeinde Steinburg aktiv mit ihrer Weiterentwicklung. In Zusammenarbeit mit einem Planungsbüro hat die Gemeinde ein umfassendes Entwicklungsziel formuliert, das die Eingabe der Bürger in den Mittelpunkt stellt. Bei Bürgerwerkstätten in den einzelnen Ortsteilen kommen engagierte Bürger zusammen, um Ideen zur Verbesserung ihres Lebensraums zu entwickeln. Dabei wird nicht nur über die Stärkung der Infrastruktur diskutiert, sondern auch über den Erhalt von Nahversorgung und Freizeitangeboten, die für junge Familien von großer Bedeutung sind.
Engagement der Bürger für eine gemeinsame Entwicklung
Das Interesse der Bürger an ihrer Heimat ist unübersehbar. Der Bürgermeister hebt hervor, wie positiv die Resonanz auf die bisherigen Veranstaltungen war. In Mollhagen, Sprenge und Eichede setzen sich die Einwohner aktiv damit auseinander, wie ihre Dörfer attraktiver gestaltet werden können. Die Schaffung eines lebendigen Ortszentrums, die Verbesserung der Busverbindungen und die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung sind nur einige der Themen, über die die Bürger sprechen. Es wird deutlich, dass eine gemeinsame Identität und ein starker Zusammenhalt innerhalb der Gemeinden die Fortschritte maßgeblich beeinflussen.
Schlussfolgerung und die Wertschätzung der Heimat
Steinburg, als eine Gemeinde voller Leben und Gemeinschaft, stellt ein hervorragendes Beispiel für die Stärke ländlicher Bevölkerung dar. Die Besonderheit des Namens ist nicht nur ein kleiner Scherz, sondern steht symbolisch für die hervorragende Verbindung zwischen den Dörfern. In Steinburg arbeiten die Bewohner Hand in Hand, um ihre Träume zu realisieren und eine kinderfreundliche Umgebung zu schaffen, die auch die Wurzeln ihrer Heimat schätzt. Das Engagement, neue Ideen zu entwickeln und die Gemeinschaft zu stärken, zeigt, wie viel Potenzial inverankert ist, um einen nachhaltigen Fortschritt für alle Generationen zu fördern.
Wenn Sie mehr über die positive Entwicklung in Steinburg erfahren und aktiv teilnehmen möchten, besuchen Sie die kommenden Bürgerwerkstätten und lassen Sie Ihre Stimme hören!
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