Stabilität auf dem Arbeitsmarkt: Eine positive Bilanz aus Schleswig-Holstein
In Kiel blickt Markus Biercher, der Chef der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, optimistisch auf den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein. Trotz einer leichten Steigerung der Arbeitslosenquote um 3,7 Prozent im Jahr 2025, zeichnet sich ein insgesamt stabiles Bild ab. Im Vergleich zu anderen Bundesländern wie Bayern, wo die Arbeitslosigkeit um 10,5 Prozent gestiegen ist, steht Schleswig-Holstein gut da.
Wachstumsbranchen im Fokus: Gesundheits- und Tourismussektor
Besonders hervorzuheben sind die Wachstumsmotoren in Schleswig-Holstein: der Gesundheits- und Tourismussektor. Diese Bereiche blühen in der Region, was eine positive Auswirkung auf die Beschäftigungszahlen hat. Beercher betont: „Wir haben noch nie so viele sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gehabt, insgesamt 1.062.800 Personen.“ Dies zeigt, dass trotz Herausforderungen in anderen Sektoren, die Stellen in diesen Wachstumsbranchen weiterhin gefragt sind.
Der Gegensatz der Realität: Herausforderungen und Anreize
Trotz dieser positiven Entwicklungen gibt es Herausforderungen. So gibt es signifikante Einbrüche im verarbeitenden Gewerbe und im Bauwesen, die durch markante wirtschaftliche Veränderungen und globale Krisen beeinflusst werden. Michael Thomas Fröhlich, Chef der Unternehmensverbände Nord, betont, dass der Norden sich nicht nur auf Dienstleistungen verlassen kann und auch die Industrie stärken sollte. Dies könnte neue Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien und der Rüstungsindustrie schaffen, die in der Vergangenheit geringgeschätzt wurden.
Ein Blick in die Zukunft: Prognosen für 2026 und darüber hinaus
Für das kommende Jahr 2026 wird mit einer weiteren Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse gerechnet. Biercher ist optimistisch, dass die Maßnahmen, die während eines Investitionspakets ergriffen wurden, positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben werden. Gleichzeitig fordert die DGB Nord-Vorsitzende Laura Pooth, die soziale Absicherung der Arbeiter zu stärken, um den Fachkräftemangel zu bewältigen und allen Menschen die Teilhabe am Arbeitsmarkt zu ermöglichen.
Die Bedeutung des lokalen Wirtschaftswachstums für Familien
Für die jungen Familien in Stormarn und Umgebung bedeutet eine stabilere Arbeitsmarktlage nicht nur Sicherheit, sondern auch einen Anreiz für die Ansiedlung in der Region. Durch den festen Arbeitsmarkt können Familien besser planen, was Mobilität, Bildung und Freizeit angeht. Daneben spielt die Förderung (der Erneuerbaren) Energien eine Rolle, die insbesondere für zukünftige Generationen von Bedeutung ist.
Gemeinsam stark: Die Rolle der Gemeinschaft
Einblicke in die lokale Wirtschaft geben uns die Gelegenheit, die Wichtigkeit von Gemeinschaftsarbeit zu erkennen. Solidarität und gegenseitige Unterstützung, in Kombination mit einer vielfältigen Wirtschaftsstruktur, bilden das Fundament für eine zukunftssichere Region. In enger Zusammenarbeit zwischen Betrieben, Arbeitsagenturen und Bildungseinrichtungen können nachhaltige Lösungen entwickelt werden.
Fazit und Ausblick: Hoffnung auf einen stabilen Arbeitsmarkt
In der Summe zeigt der Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein positive Entwicklungen und Herausforderungen zugleich. Die verantwortlichen Akteure sollten gemeinsam daran arbeiten, die Stärken der Region zu fördern und gleichzeitig auf die Schwächen zu reagieren. Es wird spannend sein, zu beobachten, wie sich die Entwicklungen im Rahmen der globalen und lokalen Veränderungen in der kommenden Zeit gestalten werden. Ein einsichtsvoller diskurs über Arbeitsmarktstrategien könnte nicht nur den Druck auf die Politik mindern, sondern auch das Lebensgefühl in unserer Region verbessern.
Add Row
Add
Write A Comment