Hausmeister Benjamin Denissow: Ein Vorbild für die Schulgemeinschaft
Benjamin Denissow ist mehr als ein Hausmeister an der Weber-Schule in Eutin; er ist ein freundlicher Mentor für die etwa 700 Schüler der Schule. In einem Beruf, der oft unterbewertet wird, zeigt Denissow, wie wichtig seine Rolle in der Schulgemeinschaft ist. Seine Geschichte ist nicht nur inspirierend, sondern auch ein Beispiel für Engagement und Zuverlässigkeit.
Kinder und Jugendliche treffen die Zukunft
Seit 25 Jahren widmet sich Denissow dem Beruf des Hausmeisters. Mit einem breiten Erfahrungshorizont, der in seiner Ausbildung als Bau- und Möbeltischler beginnt und durch Kenntnisse in Elektro- und Malerarbeiten ergänzt wird, verfügt er über wertvolle Fähigkeiten.
Den Schülern begegnet er auf Augenhöhe; das ist entscheidend für das Vertrauen und die Bindung, die er zu ihnen aufbaut. „Es ist wichtig, dass die Kinder wissen, dass sie zu mir kommen können, wenn sie ein Problem haben,“ sagt er und erklärt, dass die Sorgen der Schüler oft um schulische Leistungen oder soziale Herausforderungen kreisen.
Vorurteile über Hausmeisterberufe
In einer Zeit, in der Begriffe wie „Facility Manager“ gemeinhin verwendet werden, setzt Denissow auf Traditionalität. Er schätzt den Begriff „Hausmeister“ und sieht sich in dieser Rolle wohl. Diese Einstellung spricht für seine Verbundenheit mit der Schule und ihrer Gemeinschaft.
Der Respekt der Schüler gegenüber Denissow ist spürbar, und seine humorvolle Art, sich mit den Jungen und Mädchen zu verbinden, fördert eine produktive und wohlwollende Atmosphäre an der Schule.
Ein Einblick in den Arbeitsalltag
Der Alltag eines Hausmeisters ist oft herausfordernd. Denissow beginnt seine Schichten früh am Morgen; im Winter sogar schon um 4:30 Uhr. “Man gewöhnt sich daran“, sagt er und referiert in lockerer Weise über die damit verbundenen Herausforderungen. Die Aufgaben, vom Schnee räumen über Tageskontrollen bis hin zur Pflege der Anlagen, sind vielfältig und erfordern Engagement und Organisation.
Denissow hat am Anfang seiner Laufbahn in anderen Schulen die Möglichkeit genutzt, sich weiterzubilden und so eine solide Basis seiner beruflichen Fähigkeiten aufzubauen. Dies zahlt sich nun aus, da er an der Weber-Schule buchstäblich für die kleinen Dinge sorgt, die den Schulalltag der Kinder verbessern.
Lehren der Hingabe
Die Rolle eines Hausmeisters geht über die Materie hinaus. Denissows Engagement zeigt, dass es in der Grundbildung nicht nur um akademische Leistung geht, sondern auch um den emotionalen und sozialen Rückhalt, den Schüler benötigen, um zu gedeihen. Er ist nicht nur ein Verwalter des Gebäudes, sondern auch ein aktiver Teil der Gemeinschaft.
Seine Lebensgeschichte dient als Inspiration für junge Menschen. Er zeigt, dass Leidenschaft und die Bereitschaft, anderen zu helfen, zu einer erfüllenden Karriere führen können. Zudem macht er deutlich, dass die Verbindung zwischen Lehrern, Schülern und dem Schulpersonal von entscheidender Bedeutung ist.
Gemeinsam eine positive Schulumgebung schaffen
Persönlichkeiten wie Benjamin Denissow erinnern uns daran, wie wichtig die verschiedenen Rollen in unserer Gemeinschaft sind. Besonders in einer Zeit, in der Bildung und persönliche Entwicklung an erster Stelle stehen, ist es entscheidend, dass jeder, inklusive der Hausmeister, die Wertschätzung erhält, die er verdient.
Die aufgeschlossene Denkweise, die Denissow verkörpert, ist nicht nur gut für die Schule; sie strahlt auf die gesamte Gemeinschaft aus. Kinder, die wissenschaftlich und emotional nachhaltig unterstützt werden, können in die Zukunft blicken – eine Botschaft, die weit über die Schulmauern hinaus Wirkung zeigt.
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